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SSV - TVD Velbert
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21.09.2014 / 13:00 Uhr

 

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Langenberger SV 2 - SSV 1:6

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Die Geschichte des Südhöhenturniers - Eine Erfolgsstory

Mit der Ära Heinz Schwaffertz, der 1989 von den Mitgliedern des SSV 07 Sudberg zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde, begann auch die Geschichte des Südhöhenturniers. 

Der damalige Spielausschussobmann Heinz Rauhaus und Heinz Schwaffertz hatten die Idee zur Durchführung eines Hallenfussballturnieres auf den Wuppertaler Südhöhen, welches nunmehr nach über zwanzig Jahren aus dem Wuppertaler Fußballkalender nicht mehr wegzudenken ist, unter der Regie des SSV. Hinter der Idee, ein Hallenspektakal auf die Beine zu stellen stand zum einen der Gedanke, den eigenen Fans in der fußballosen Zeit zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr etwas zu bieten und zum anderen der Wunsch, ein eigenständiges Turnier auf den Wuppertaler Südhöhen durchzuführen. Ein Austragungsort war in der Alfred-Henckels-Halle schnell gefunden. Der RSC Cronenberg überläßt in guter Nachbarschaft seit 1989 dem SSV seine eigentlich den Rollhockey-Cracks vorbehaltene Halle für das Südhöhenturnier.

Eine weitere Intention war die Teilnahme von möglichst vielen Vereinen, die auf den den Wuppertaler Südhöhen beheimatet sind. An der ersten Auflage des Turniers nahmen in zwei Gruppen a vier Mannschaften folgende Teams teil: SSV Germania 1900 Wuppertal, SV Jägerhaus-Linde, TuS Grün-Weiß Wuppertal, FSV Vohwinkel, SC Sonnborn, FC Remscheid-Klausen, SG Langerfeld und SSV 07 Sudberg. Gespielt wird seit der Einführung um den Hans-Löhdorf-Gedächtnispokal, der benannt wurde nach dem ehemaligen Vereinswirt und Vorsitzenden Hans Löhdorf. Seine Witwe Margret Löhdorf stiftete den Wanderpokal.

Schon bei der Premiere des Hallenturniers an der Ringstraße war die Zuschauerresonanz beachtlich und die Fußballkost unter dem Hallendach schien als fußballerisches Dessert nach den Weihnachtstagen den Anwesenden zu schmecken. Mehr als 500 Zuschauer strömten in die Henckels-Halle und erlebten einen knappen 4:3-Erfolg des Gastgebers über den SSV Germania 1900. Somit konnte sich der SSV Sudberg als erster Sieger in die Liste der Pokalgewinner eintragen. Ein Jahr später konnte sich der Dorper Nachbar Cronenberger SC als zweiter Sieger des Hans-Löhdorf-Gedächtnispokals feiern lassen. Die Westdeutsche Zeitung stellte allerdings fest, dass es neben dem CSC noch einen zweiten Sieger gab: "Es gab noch einen Sieger: Veranstalter SSV Sudberg, der auf der Rollsportanlage "Am Hofe" den über 500 Zuschauern ein gut organisiertes mit interessanten Mannschaften bot." Dies sollte sich auch in kommenden Ausspielungen nicht ändern und zu einem Markenzeichen der Sudberger Fußballfamilie werden. Die Nachfrage wuchs ständig und der Terminplan "verlangte" eine Ausweitung des Turniers. Seit 1993 wird das Turnier an zwei Tagen ausgetragen, die Teilnehmerzahl wurde zunächts aus zehn Teams und später auf zwölf Mannschaften aufgestockt. 

In den folgenden Jahren dominierte aber weder der CSC noch der SSV das Südhöhenturnier. Die erfolgreichtste Mannschaft unter dem Hallendach des RSC Cronenberg wurde der TSV Ronsdorf. Die Zebras von der Parkstraße siegten zwischen 1994 und 1999 sage und schreibe sechsmal in Serie und konnten außerdem die Veranstaltungen der Jahre 2003 und 2004 für sich entscheiden und den Löhdorf-Pokal mit in die heimische Waldkampfbahn nehmen. Gastgeber SSV Sudberg musste nicht weniger als zwälf Jahre auf den zweiten Erfolg beim Südhöhenturnier warten. Emmi Löhdorf übergab den Pokal dem siegreichen SSV bei der Austragung im Jahr 2000. Anschließend konnten sich die Schwarz-Blauen von der Riedelstraße die Pokalsiege 2005 und 2007 sichern und sind damit gemeinsam mit dem Cronenberger SC, die ebenfalls viermal in der Henckel-Halle siegreich waren, dem TSV Ronsdorf auf den Fersen.

Den Reiz des Turniers macht es aber auch aus, dass sich nicht immer die favorisierten Teams aus Verbands- oder Landesliga durchsetzen. Auch Außenseiter haben immer wieder für Überraschungen gesorgt. Den letzten Coup, den man im Vorfeld nicht erwartet hatte, landete 2006 der SV Jägerhaus-Linde mit dem ehemaligen Sudberger Sven Heinzer als verantwortlichem Übungsleiter an der Bande.

Die 22. Auflage des Südhöhenturniers lieferte gleich eine doppelte Premiere. Zum einen konnte das Turniers erstmals nicht zwischen den Feiertagen ausgetragen werden und zum anderen siegte zum ersten Mal eine Mannschaft, die nicht in Wuppertal beheimatet ist. Die Schneemassen des Winters 2010/11 zwangen den Veranstalter auf die Durchführung zwischen den Tagen zu verzichten. Ganz Cronenberg lag unter einer hohen Schneedecke verborgen, Parkplätze waren absolute Mangelware und die angrenzende städtische Turnhalle, die von den Mannschaften als Kabine und Aufenthaltsraum genutzt wird, war gesperrt. Eine geordnete und sichere An- und Abreise für Mannschaften, Betreuer und Zuschauer konnte nicht gewährleistet werden und so entschloss sich der Vorstand des SSV schweren Herzens zur Absage. Im Januar konnte das Turnier an lediglich einem Turniertag nachgeholt werden und sah den Landesligisten FC Remscheid als Sieger.

In den 22 ausgetragenen Turnieren konnnte sich alle Großen des Wuppertaler Fußballs in die Siegerliste eintragen: Wuppertaler SV Borussia, Cronenberger SC, TSV Ronsdorf, ASV Wuppertal, SV Jägerhaus-Linde, SSV Germania 1900 und der SSV Sudberg. Bis auf den Wuppertaler SV Borussia nehmen alle Pokalsieger immer wieder bei der Generalprobe für die Wuppertaler Stadtmeisterschaften teil. Aber nicht nur die Siegerliste ist einen Blick wert, sondern auch die Spieler, die in all den Jahren unter dem Hallendach für Spektakel gesorgt haben. Klangvolle Namen des Wuppertaler Fußballs wie zum Beispiel Ralf Derkum, Michael "Schweppes" Schweitzer, Andreas Matrone, Marius Korpilla, Ramazan Dagdas, Peter Backhaus und viele, viele mehr schnürten die Fußballschuhe für das Südhöhenturnier. Mit Holger Fach trat 1998 sogar ein ehemaliger Deutscher Nationalspieler in der Henckels-Halle an. Der ehemalige Bundesligatrainer trug kurzzeitig das Trikot des SC Cronenberg.